AKTIONÄRSFRAGEN ZUR ÜBERNAHME
Nachfolgend beantworten Thorsten Preugschas (CEO) und Henrik Christiansen (CFO) den Aktionärinnen und Aktionären Fragen zu den Hintergründen der Transaktion.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an unser Investor Relations-Team - ir(at)colexon.de.
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Wie stellten sich die mittelbaren und unmittelbaren Kapitalbeteiligungen des COLEXON Managements an der Renewagy und die mittelbaren und unmittelbaren Kapitalbeteiligungen des Managements der Renewagy an COLEXON vor dem Abschluss der Übernahme dar?
| Beteiligungen des COLEXON Managements an der Renewagy vor dem Abschluss der Übernahme |
Unmittelbare Beteiligungen (Anzahl an Aktien) |
Mittelbare Beteiligungen (Anzahl an Aktien) |
| Thorsten Preugschas (CEO) |
0 | 0 |
| Henrik Christiansen (CFO) |
0 | 0 |
| Dr. Carl Graf von Hardenberg (Vorsitzender des Aufsichtsrats) |
0 | 0 |
| Lasse Lindblad (stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats) |
0 | 18.555.507 |
| Tom Larsen (Mitglied des Aufsichtsrats) |
0 | 3.436.209 |
| Dr. Alexandra von Bernstroff (Mitglied des Aufsichtsrats) |
0 | 3.436.209 |
| Dr. Eric Veulliet (Mitglied des Aufsichtsrats) |
0 | 0 |
| Dr. Peter Dill (Mitglied des Aufsichtsrats) |
0 | 0 |
| Beteiligungen des Renewagy Managements an der COLEXON vor dem Abschluss der Übernahme |
Unmittelbare Beteiligungen (Anzahl an Aktien) |
Mittelbare Beteiligungen (Anzahl an Aktien) |
| Tom Larsen (CEO) |
0 | 49.155 |
| Claus Orskov (Vorsitzender des Aufsichtsrats) |
0 | 5.663 |
| Egon Hansen (Mitglied des Aufsichtsrats) |
0 | 0 |
| Sören Damgaard Svenningsen (Mitglied des Aufsichtsrats) |
0 | 24.046 |
| Lasse Lindblad (Mitglied des Aufsichtsrats) |
0 | 265.434 |
Welche Ziele und Synergieeffekte sind für die COLEXON Energy AG und Renewagy A/S mit dem Übernahmeangebot beabsichtigt? Welche Synergieeffekte bestehen für beide Gesellschaften bezogen auf den Stichtag der Hauptversammlung am 26. Mai 2009 mit der Durchführung der Sachkapitalerhöhung?
Durch den Zusammenschluss zwischen COLEXON und RENEWAGY gehen wir von mehreren Synergie-Effekten aus, die neben quantitativen Einsparungen auch erheblich im qualitativen Bereich zu finden sind.
Zu den quantitativen Synergie-Effekten zählen Einsparungen in den Bereichen:
Zu den quantitativen Synergie-Effekten zählen Einsparungen in den Bereichen:
- Marketing
- Investor Relations
- Buchhaltung
- IT
- Wirtschaftsprüfer / Steuerberater
- Mietkosten
- Börsennotierung
- Enge Zusammenarbeit zwischen den Gesellschaften
- Verringerung von „Intercompany-Vorfällen“
- Verlängerung der Wertschöpfungskette
- Know-how Zugang im Bereich Finanzierung und Betriebsführung
- Zeiteinsparung im Aufbau eines eigenen PV-Portfolios mit 43 MWp
- Höhere Investorenattraktivität
- Verbesserter Zugang für Fremdkapital
- Höherer Ausgleich von Marktschwankungen durch planbare Cashflows
- Sicherer Planungshorizont
- Risikominimierung durch Diversifikation
- Zusätzliche Umsätze durch gesicherte Einspeisetarife von Eigenbeständen
- Geringere Finanzierungskosten sowie weitere Einsparungen aufgrund von Skaleneffekten
Wie setzen sich die Finanzanlagen in Höhe von 14,972 Mio. Euro in der Bilanz der Renewagy zusammen (Aufstellung aller Finanzanlagen)?
Bezug nehmend auf Seite 38 des Geschäftsberichtes 2008 setzen sich die Finanzanlagen in Höhe von 14,972 Euro Mio. wie folgt zusammen:
| Beteiligungen at Equity |
12.872 TEUR |
| Wertpapiere | 12 TEUR |
| Sonstige Vermögenswerte |
2.088 TEUR |
| Gesamt | 14.972 TEUR |
Welche Solarparks mit welcher Leistung in welchen Ländern sind bereits in Betrieb (Tabelle mit Leistung und Jahr der Fertigstellung)?
Alle Solarparks bestehen als eigenständige Gesellschaften der Renewagy A/S und sind in Deutschland belegen. Die Solarparks sind sequentiell an das Stromnetz angeschlossen, vgl. nachfolgende Übersicht:
Hinweis: der Zeitpunkt des Anschlusses an das Stromnetz ist nicht zwingend gleichzusetzen mit dem Zeitpunkt der vollständigen rechtlichen und technischen Abnahme.
| Solarpark | Bauart | Größe |
Inbetriebnahme |
| 1. Immler | PV-Dachanlage | 4,56 MWp | 10/2007 - 6/2008 |
| 2. Moorenweis | PV-Freiflächenanlage | 5,94 MWp | 12/2007 |
| 3. Hiendorf | PV-Freiflächenanlage | 1,09 MWp | 12/2007 |
| 4. Hurlach | PV-Freiflächenanlage | 4,30 MWp | 12/2007 |
| 5. Waldeck/Michelin/Fritsch/Mockrehna | PV-Dachanlage | 5,87 MWp | 12/2007 - 8/2008 |
| 6. Eckolstädt | PV-Freiflächenanlage | 8,82 MWp | 10/2008 |
| 7. Thierhaupten | PV-Freiflächenanlage | 5,00 MWp | 12/2007 |
| 8. Kettershausen | PV-Freiflächenanlage | 2,38 MWp | 12/2007 |
| 9. Froschham | PV-Freiflächenanlage | 4,20 MWp | 9/2008 |
| 10. Etzbach/Dierig | PV-Dachanlage | 1,56 MWp | 12/2008 |
Hinweis: der Zeitpunkt des Anschlusses an das Stromnetz ist nicht zwingend gleichzusetzen mit dem Zeitpunkt der vollständigen rechtlichen und technischen Abnahme.
Welche Einspeisungsvergütungen in welchen Jahren in welchen Ländern liegen der Ertragswertermittlung zu Grunde (Tabelle nach Jahren)?
Da alle Solarparks, die als eigenständige Gesellschaften betrieben werden, in Deutschland belegen sind, basieren die Ertragswertermittlungen auf den Einspeisevergütungen des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) des jeweiligen Jahres der Fertigstellung.
Welche tatsächliche Lebensdauer der Solarzellen wurde der Ertragswertermittlung zu Grunde gelegt?
Die Ertragswertermittlung basiert nicht auf der üblicherweise erwarteten tatsächlichen Lebensdauer der Solarzellen, welche 40 – 50 Jahre beträgt. Die Ertragswertermittlung basiert vielmehr auf einer erwarteten Lebensdauer der einzelnen Solarparks von 30 Jahren in ihrer Gesamtheit.
Mit welchen jährlichen Instandhaltungskosten für die Solarparks wurde gerechnet (insgesamt und pro MWp)?
Die jährlichen Instandhaltungskosten variieren von Kunde zu Kunde. Abhängig vom Umfang der geschlossenen Service- und Wartungsverträge variieren die Kosten zwischen 3 – 6% des Ertrages auf Basis der Einspeisevergütung.
Wie sollen die Solarparks nach Ablauf ihrer Lebensdauer ersetzt werden und wie soll dies finanziert werden?
Die Solarparks, die als eigenständige Gesellschaften betrieben werden, werden demontiert. Die Demontage wird durch den Verkauf von Teilen und sonstigen Materialien finanziert. Wir erwarten, dass der Erlös mindestens die Kosten für die Demontage decken wird.
Wie hoch ist die jährliche Rückführung der Darlehen für die Solarparks (in % der Anfangsinvestition)?
Die Darlehensmodalitäten für jedes Projekt richten sich nach dem jeweils prognostizierten Cash-Flow des einzelnen Projekts. Die Rückzahlung der Darlehen erfolgt entweder in monatlichen Raten, in Jahresraten und über einzelne Abschläge. In jedem Fall ist die Rückgewähr des Darlehens so gestaltet, dass nach dem Inhalt der Darlehensvereinbarung eine konstante Tilgung erfolgt. Abhängig von den Inhalten und Merkmalen der einzelnen Projekte und den Bedingungen des jeweiligen Darlehens belaufen sich die jährlichen Rückzahlungen typischerweise auf 3,5 – 8% des Gesamtinvestitionsvolumens.
Wie hoch sind die Entsorgungskosten für die Solarzellen nach Ablauf ihrer Lebenszeit?
Die Entsorgung der Zellen, die in Solarmodulen des Herstellers First Solar enthalten sind (diese machen bei weitem den größten Anteil der verwendeten Solarmodule aus), ist eine rechtliche Verpflichtung von First Solar und erfolgt zu deren Lasten. Hinsichtlich der Entsorgung kristalliner Zellen werden wir mit entsprechend spezialisierten Recycling-Firmen zusammenarbeiten. Insbesondere vor dem Hintergrund des erwarteten Rohstoffmangels in der Zukunft gehen wir davon aus, dass der Restwert der Zellen höher sein wird als die Kosten für eine Entsorgung.
Wie hoch sind die hierfür gebildeten Rücklagen bzw. die Bankbürgschaften?
Entsprechende Rücklagen wurden nicht gebildet.



