Der britische Photovoltaikmarkt

Mit dem Verabschieden der Einspeisevergütung im April 2010 positioniert sich der britische Photovoltaikmarkt gut für das zu erwartende Wachstum der kommenden Jahre. Das nun gültige Vergütungsmodell im Vereinigten Königreich unterstützt Projekte bis zu 5 MWp und ist eng angelehnt an die deutsche Regelung. Beispielsweise werden ebenso wie in Deutschland Inflationsanpassungen sowie eine Degressionsrate zur Erhöhung der Effizienz berücksichtigt.

Mit dem nationalen Ziel bis 2020 15 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen zu generieren und einer verstärkten Unterstützung der lokalen Behörden zur Förderung der erneuerbaren Entwicklung des Landes, signalisiert die englische Regierung ihr Engagement für eine saubere Energiegewinnung.

Damit einher gehen erhöhte Investitionen in das Übertragungs- und Verteilungsnetz. Die Regierung ebnet so den Weg für einen weiteren Ausbau erneuerbarer Energien in der Zukunft. EPIA prognostiziert, dass der Markt bis 2014 bei einer konservativen Darstellung der aktuellen Kapazität von 34 MWp auf 734 MWp wachsen könnte. Bei einer offensiveren Betrachtung geht EPIA für 2014 von einem Marktvolumen von 1224 MWp aus.
image UK Flagge
 
Bild vergrößern