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    COLEXON NewsBreaker Januar 2010  
   
Sehr geehrte Damen und Herren,

2010 ist in vollem Gange und verspricht schon jetzt, ein spannendes Jahr zu werden. Wir möchten nach wie vor mit Ihnen einen intensiven Austausch pflegen. Dafür werden wir unsere Kommunikationswege weiter ausbauen. Auch für den Newsletter bedeutet dies Veränderung. Ihnen liegt die erste Ausgabe des neugestalteten „COLEXON NewsBreaker“ vor, mit dem wir Sie Monat für Monat auf dem aktuellen Stand halten. Künftig erwartet Sie darin ein Blick ins Unternehmen – welche operativen Entwicklungen hat es bei COLEXON gegeben – sowie der Blick über den Tellerrand hinaus – was beschäftigt die Branche. Im COLEXON Glossar stellen wir relevante und wissenswerte Themen vor, die uns beschäftigen.

Gerne möchten wir mit dem COLEXON NewsBreaker eine aktive, beidseitige Kommunikation ins Leben rufen. Auch deshalb haben wir für Sie eine Hotline (0800-COLEXON) eingerichtet, um auf Ihre Fragen und Anregungen im persönlichen Dialog eingehen zu können.

Wir freuen uns auf ein erfolgreiches Jahr 2010 mit Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

Thorsten Preugschas
CEO - COLEXON Energy AG
 
   
 
   

Branchenblick

 
   
 
   
EEG
Aktuelle Diskussion um das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz)

2010 wird für die deutsche Solarbranche ein besonderes Jahr. Dies verspricht bereits die aktuelle politische und mediale Diskussion. Jüngster Vorschlag von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) ist, die Einspeisevergütung für Aufdachanlagen um zusätzlich 15% zum 1. April 2010 und für Freiflächenanlagen wie Ackerfelder um zusätzlich 25% zum 1. Juli 2010 zu senken. Dieser Ansatz erntet Kritik seitens der FDP, CSU und den Grünen. Unabhängig davon, wie die Entscheidung letztendlich ausfallen wird, werden die vorgesehenen Vergütungskürzungen einen Einfluss auf die Entwicklung des deutschen Solarmarktes haben. Besonders problematisch für die gesamte Branche sind aktuell vor allem aber auch der politische Schwebezustand und die damit verbundenen Unsicherheiten.

Links:
 
   
 
   
Die COLEXON-Position: Anreize statt Einschränkungen

Um möglichst zeitnah Klarheit in diesem Prozess und damit wieder Planungssicherheit für die deutsche Solarbranche zu schaffen, engagiert sich COLEXON über den Bundesverband Deutscher Solarwirtschaft (BSW) im Rahmen der aktuellen EEG-Debatte. COLEXON erachtet die von Röttgen (CDU) angeregten massiven zusätzlichen Kürzungen der Einsepeisevergütung als kontraproduktiv für die deutsche Solarindustrie. Daher hat der Vorstand den politischen Entscheidungsträgern ein Positionspapier mit Anregungen für eine sinnvolle Anpassung des EEG unterbreitet. Um gleichzeitig positive Impulse für die Branche zu setzen und staatliche Ausgaben zu begrenzen vertritt COLEXON folgende Position:
  • Der Anreiz für den Eigenverbrauch im aktuellen EEG setzt wichtige Impulse frei und gilt als bedeutender Wachstumsmotor für die Branche. Dieser sollte daher nicht oder weniger gekürzt werden.
  • Regional unterschiedliche Vergütungssätze (in Abhängigkeit von der Einstrahlung, Vorbild Frankreich) wären ein Anreiz für flächendeckende Installation in der ganzen Bundesrepublik, d.h. auch in Norddeutschland. Darüber hinaus würde dies auch die aktuell bestehende Anschlussproblematik aufgrund erschöpfter Netzkapazitäten dämpfen.
  • Es sollten verstärkte Anreize zur Doppelnutzung von Flächen (z.B. erhöhte Vergütung für Lärmschutzwände), großer Dachflächen und bereits versiegelter Flächen (z.B. Wegfall der 1MW Grenze, Dachvergütung für Parkplatzüberdachungen) gesetzt werden.
  • Die Freiflächenvergütung sollte in Abhängigkeit mit der Flächennutzung geregelt werden.
Durch die aktuellen kritischen Stimmen der FDP, CSU und der Grünen zu den Vorschlägen von Herrn Röttgen sieht sich COLEXON in diesem Ansatz bestätigt.

Links:
colexon statement
 
   
 
   

COLEXON intern

 
   
 
   
Strategie
Erwartungen an 2010

Zu Anfang des Jahres 2010 sieht sich die Solarbranche mit radikalen Änderungen konfrontiert. Die aktuelle Diskussion über die anstehenden Änderungen des deutschen EEG und die dadurch ausgelösten Unsicherheiten stellen deutsche Solarunternehmen vor besondere Herausforderungen – dies gilt auch für COLEXON. Auf der anderen Seite trifft COLEXON die Kürzung nicht gänzlich unerwartet. COLEXON ist schon seit längerem dabei, ihre Konzernstruktur und ihr Geschäftsmodell so anzupassen, dass COLEXON in Zukunft auch ohne staatliche Förderungen auskommen kann und ihre Produkte dennoch im Markt bestehen können. Hierbei hat COLEXON fünf Schwerpunkte gelegt:
  • Rentabilität: Mit einem prognostizierten EBIT für 2009 von 18 Mio. Euro bei 100 Mitarbeitern gehört COLEXON zu einem der rentabelsten Unternehmen der Branche.
  • Liquidität: Durch den Aufbau des Eigenbetriebs an Solarkraftwerken hat COLEXON sich mit staatlich garantierten Einspeiseerlösen einen konstanten Cashflow gesichert.
  • Internationalität: COLEXON hat sich 2009 darauf konzentriert, eine starke internationale Projektpipeline für das zweite Halbjahr 2010 aufzubauen.
  • Konstanz: Mit ihren drei Standbeinen Großhandel, Projekte und Kraftwerksbetrieb kann COLEXON auf Marktänderungen bedarfsorientiert reagieren und konstant wachsen.
  • Flexibilität: COLEXON hat keine bindenden Verträge mit kristallinen Herstellern und kann somit flexibel auf dem Beschaffungsmarkt agieren.
Links:
 
   
 
   
Entwicklung COLEXON-Aktie

Die politische Debatte um die Kürzungen im EEG hat zu einer erheblichen Verunsicherung auf dem Kapitalmarkt geführt. Der Photon Photovoltaik Index gab im Monat Januar um rund 15 Prozent nach und schloss bei € 23,20. Die COLEXON-Aktie gab in diesem Zeitraum um 11,4 Prozent auf € 3,68 nach und lag damit leicht über dem allgemeinen Branchentrend. Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen der Aktie ist im Januar mit ca. 40.000 Stück (XETRA) stark angestiegen. Damit wurde das Handelsvolumen der COLEXON-Aktie seit der erfolgten Übernahme mehr als verdreifacht. Diese Entwicklung spiegelt nicht zuletzt einen Umbruch in der Aktionärsstruktur wider, der auf die Übernahme des dänischen Kraftwerksbetreibers Renewagy zurückgeht. Um diesen Prozess zu beschleunigen, hat COLEXON in 2010 eine neue Offensive am Kapitalmarkt gestartet.  Diese beinhaltet eine verstärkte Teilnahme an Kapitalmarktkonferenzen und eine erhöhte Präsenz auf Roadshows.

Links:
Bild: Börse
 
   
 
   
Bild: Zeitungen
Veranstaltungen 2010

Auch 2010 wird COLEXON wieder auf diversen internationalen Konferenzen und Messen vertreten sein. Im Januar hat das Unternehmen den aktuellen Veranstaltungskalender für 2010 bekannt gegeben. Alle Informationen über die anstehenden Termine finden Sie hier auf einen Blick. Der Kalender wird fortlaufend aktualisiert und ggf. erweitert.
 
   
 
   

COLEXON Glossar

 
   
 
   
B: Bulgarien

Bulgarien gilt als einer der Zukunftsmärkte in der Solarbranche. Aktuell importiert das Land rund 70% der benötigten Primärenergie. Die bulgarische Regierung plant den Einsatz erneuerbarer Energien auszubauen, um die Energieversorgung langfristig aus eigenen Ressourcen zu sichern. Mit Sonneneinstrahlungswerten zwischen 1.450 und 1.650 kWh/m2 liegen die Energieerträge in Bulgarien etwa 30% über den mitteleuropäischen Durchschnittswerten. Damit ist Solarenergie für die bulgarische Wirtschaft besonders interessant, da überdurchschnittlich hohe Energieerträge erzielt werden können. Des Weiteren begünstigen die relativ niedrigen Grundstückspreise sowie die sehr hohen Strompreise in Bulgarien die Etablierung alternativer Energieformen. Die Einspeisevergütung in Bulgarien liegt rund 39 Ct./kWh und ist für 25 Jahre garantiert (Stand 2009). Die wesentlichen Wachstumshemmnisse für den bulgarischen Solarmarkt sind begründet durch Währungsrisiken, durch eine fehlende Infrastruktur und unausgereifte Genehmigungsprozesse (Netzanbindung) sowie durch rechtliche Unsicherheiten, die potenzielle Investoren abschrecken könnten. COLEXON verfügt aktuell über eine relevante Projektpipeline in Bulgarien und betrachtet den Markt als einen ihrer Zukunftsmärkte.
Bild: Bulgarien
 
   
 
   
image: Frankreich
F: Frankreich

Der französische Solarmarkt gilt als vielversprechend: Experten sehen in Frankreich einen der Zukunftsmärkte in Europa.  Mit einem attraktiven Einspeisevergütungsmodell hat die französische Regierung ein vielversprechendes Konstrukt für eine nachhaltig positive Entwicklung des französischen Solarmarktes aufgestellt. Zudem weist der Markt gute natürliche und infrastrukturelle Voraussetzungen auf. Markthemmend wirken die noch immer teilweise komplizierten Genehmigungsverfahren für den Netzanschluss und den Einspeisevertrag. Mit einer Erleichterung der finanziellen und administrativen Prozesse haben sich die Rahmenbedingungen im dritten Quartal 2009 jedoch schon entscheidend verbessert. EPIA sieht das gesamte Marktvolumen bis 2013 bei gut 3 GW. Damit würde sich Frankreich mittelfristig zu einem der weltweit führenden PV-Märkte entwickeln. COLEXON hat auf diese günstigen Perspektiven bereits frühzeitig reagiert und im Dezember 2008 die Tochtergesellschaft COLEXON France SASU gegründet. COLEXON verfügt aktuell über eine relevante Projektpipeline in Frankreich sowohl für den Eigen- als auch Fremdbetrieb.
 
   
 
   

COLEXON Kontakt

 
   
 
   
Haben Sie Kritik oder Anregungen zum COLEXON NewsBreaker oder haben Sie Fragen zum Unternehmen? Der persönliche Kontakt ist uns wichtig. Nehmen Sie Kontakt zu unserem PR/IR-Team auf.
Bild: Öffentlichkeitsarbeit
 
   
 
   
COLEXON Energy AG | Große Elbstraße 45 | 22767 Hamburg | HRB 93828
Amtsgericht Hamburg | USt.Id.Nr.: DE 198 423 754 | Vorstand: Volker Hars (CEO, Vorstandsvorsitzender), Dr. Rolando Gennari (CFO)
 
   
 
   
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