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Colexon
Messposition 12 — Zeitsteuerung

Zeitschaltuhr einstellen: mechanisch, digital und im Außenbereich

Die billigste Regelung im Haus kostet zehn Euro und hat einen einzigen Bedienfehler, der fast alle Störungen erklärt. Was sie kann, was sie nicht darf, und wie die Scheibe wirklich gestellt wird.

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  1. Skala, 24 Stunden
  2. gedrückte Segmente — die Einschaltzeit
  3. Zeiger auf der Ist-Zeit
  4. Wahlschalter: Aus / Uhr / Dauer-Ein

Wie eine Zeitschaltuhr funktioniert

Eine Zeitschaltuhr ist ein Schalter, der auf eine Uhr hört. Zwischen Steckdose und Gerät unterbricht sie den Außenleiter, und ein Uhrwerk entscheidet, wann sie das tut. Alles Weitere ist die Frage, wie dieses Werk sein Programm speichert.

Das mechanische Werk speichert es körperlich. Auf dem Drehring sitzen Segmente — meist 96 Stück, also eines je Viertelstunde. Ein gedrücktes Segment schließt den Kontakt, ein stehendes lässt ihn offen. Der Ring dreht sich einmal in 24 Stunden unter einer festen Marke hindurch, und was gerade unter dieser Marke steht, gilt. Das Programm ist damit sichtbar: man sieht dem Ring an, wann das Gerät läuft, ohne ein Menü zu öffnen.

Das digitale Werk speichert es elektronisch. Statt Segmenten gibt es Programmplätze mit Ein- und Ausschaltzeit, oft mit Wochentagen und in Minutenschritten. Das ist genauer und erlaubt unterschiedliche Wochentage, kostet aber die Sichtbarkeit: Was eingestellt ist, steht erst nach mehreren Tastendrücken auf dem Display. Und ohne Pufferbatterie ist das Programm nach einem Stromausfall weg, während die mechanische Scheibe nur nachgeht.

Die mechanische Zeitschaltuhr einstellen

Drei Handgriffe, und zwei davon werden regelmäßig vertauscht.

Erstens die Ist-Zeit. Den Drehring so weit drehen, bis die aktuelle Uhrzeit an der Pfeilmarkierung steht. Immer im Uhrzeigersinn, niemals zurück — das Getriebe ist auf eine Richtung ausgelegt, und Rückwärtsdrehen ist die häufigste Ursache für ein Werk, das danach ungenau läuft oder blockiert. Die Marke ist meist ein Pfeil, ein Dreieck oder eine schmale Kerbe am Gehäuse.

Zweitens die Segmente. Jedes Plättchen steht für eine Viertelstunde. Für ein Fenster von 17 bis 22 Uhr werden zwanzig Segmente gedrückt. Welche Richtung schaltet, steht auf dem Gehäuse und ist nicht bei allen Fabrikaten gleich: bei den meisten Modellen heißt gedrückt „ein", bei einigen ist es umgekehrt. Wer unsicher ist, drückt ein einzelnes Segment über der aktuellen Zeit und hört, ob das Relais klickt.

Drittens der Wahlschalter. Er hat drei Stellungen: dauerhaft aus, Uhrbetrieb, dauerhaft ein. Nur die mittlere übergibt an die Segmente. Steht er auf Dauer-Ein, läuft das Gerät durch, egal wie sorgfältig die Scheibe gestellt wurde — das ist der eine Bedienfehler, der die meisten Meldungen „die Uhr schaltet nicht" erklärt.

Danach bleibt die Uhr stecken. Wird sie zwischendurch gezogen, steht das Werk still und geht um genau die Zeit nach, die sie ohne Strom war; die Segmente bleiben dabei richtig, nur die Ist-Zeit muss neu gestellt werden.

Die digitale Zeitschaltuhr einstellen

Der Ablauf ist bei allen Fabrikaten derselbe, auch wenn die Tasten anders heißen. Zuerst die Uhrzeit und der Wochentag, meist über eine Taste mit Uhrensymbol, die gedrückt gehalten wird. Dann ein Programmplatz: ein Druck auf die Programmtaste öffnet Platz 1 mit der Einschaltzeit, der nächste die Ausschaltzeit. Zuletzt die Wochentage, die bei den meisten Geräten als Block durchgeschaltet werden — alle sieben, Montag bis Freitag, Samstag und Sonntag, oder ein einzelner Tag.

Zwei Dinge gehen dabei regelmäßig schief. Ein Programmplatz braucht beide Zeiten: ein Platz mit Einschaltzeit und ohne Ausschaltzeit schaltet ein und nie wieder aus. Und überlappende Plätze heben sich nicht auf, sondern addieren sich — Platz 1 von 17 bis 22 Uhr und Platz 2 von 20 bis 23 Uhr ergeben durchgehend 17 bis 23 Uhr, nicht zwei getrennte Fenster.

Der Handschalter heißt hier meist ON/AUTO/OFF und macht dasselbe wie der mechanische Wahlschalter. AUTO ist die Stellung, in der das Programm gilt.

Zeitschaltuhr außen: Schutzart, Frost und Fehlerstrom

Im Freien entscheidet nicht die Uhr, sondern das Gehäuse. Die Schutzart steht als IP-Zahl auf dem Typenschild: die erste Ziffer meint Fremdkörper, die zweite Wasser. Für einen überdachten Platz gilt IP44 als Untergrenze, für Regen und Spritzwasser IP54, für Strahlwasser oder eine Steckdosensäule im Beet IP65. Eine Innenuhr in einer Außensteckdose ist keine Lösung, auch nicht unter einem Vordach.

Der zweite Wert ist der Temperaturbereich, und er wird häufiger übersehen als die Schutzart. Viele Uhren sind für 0 bis 40 Grad zugelassen. Ein digitales Werk unter dem Gefrierpunkt verliert Anzeige und Programm; ein mechanisches wird zäh und geht nach. Wer eine Uhr über den Winter draußen lässt, braucht ein Modell mit ausgewiesenem Frostbereich.

Dazu kommt die Absicherung. Steckdosen im Außenbereich müssen nach den anerkannten Regeln der Technik über einen Fehlerstromschutzschalter laufen. Die Zeitschaltuhr ändert daran nichts: sie schaltet den Außenleiter, sie schützt niemanden. Wer eine Außensteckdose ohne FI vorfindet, löst das nicht mit einer Uhr, sondern im Verteiler.

Welche Geräte an eine Zeitschaltuhr gehören

Die Uhr passt zu allem, dessen Nutzen an eine Uhrzeit gebunden ist und das ohne Aufsicht anlaufen darf. Sie passt nicht zu allem, was eine eigene Regelung hat oder das nicht unbeaufsichtigt laufen sollte.

Geräte an der Zeitschaltuhr: typische Leistung und Eignung
GerätTypische LeistungEignungGrund
Infrarotpaneel300–1.100 Wgut, mit Thermostatträge Strahlungswärme, Vorlaufzeit einplanen
Ölradiator800–2.500 Wgutspeichert, läuft nach dem Abschalten weiter
Konvektor500–2.000 Wbedingtheizt schnell, kühlt sofort aus, kein Nachlauf
Ventilator20–70 WgutNachtbetrieb ohne Dauerlauf
Beleuchtung10–120 WgutAnwesenheitssimulation, feste Zeiten
Heizlüfter1.000–2.000 Wneindarf nicht unbeaufsichtigt anlaufen
Kühlschrank, Kühltruhe60–200 WneinVerdichter braucht seine eigene Taktung
Wärmepumpe400–3.000 Wneineigene Regelung, Sperrzeiten kommen vom Versorger

Anschlussleistung der üblichen Kandidaten — Skala 0 bis 2.500 W

Ölradiator
800–2.500 W
Konvektor
500–2.000 W
Heizlüfter
1.000–2.000 W
Infrarotpaneel
300–1.100 W
Kühlschrank
60–200 W
Ventilator
20–70 W
Die beiden Geräte am unteren Ende sind genau die, die nicht an eine Uhr gehören — nicht wegen der Leistung, sondern wegen ihrer eigenen Regelung. Umgekehrt lohnt die Uhr dort am meisten, wo viel Leistung viele Stunden lang läuft.

Bei Beleuchtung geht es selten um Strom. Eine Lampe, die abends von selbst angeht, ist Anwesenheitssimulation, und dafür ist die mechanische Scheibe sogar die bessere Wahl: sie schaltet jeden Tag exakt gleich, was von außen als Muster erkennbar ist, während viele Digitaluhren eine Zufallsfunktion mitbringen, die genau das vermeidet. Wer das ernst meint, schaltet zwei Räume zu verschiedenen Zeiten statt eines Raums pünktlich.

Eine Zeitschaltuhr ohne Stromverbrauch gibt es dabei nicht, auch nicht als mechanische. Das Werk wird von einem kleinen Synchronmotor gedreht, der am Netz hängt; zieht man den Stecker, bleibt die Scheibe stehen. Gemeint ist mit der Frage meist etwas anderes — eine Uhr, die ihre Zeit nach einem Stromausfall behält. Das kann die mechanische gerade nicht: sie geht um die Ausfalldauer nach. Ein Digitalwerk mit Pufferbatterie kann es.

Der Heizlüfter ist der Sonderfall, der eine eigene Zeile verdient. Er hat die passende Leistung, das passende Einsatzprofil und trotzdem gehört er nicht an eine Uhr: ein Gerät mit offener Heizwendel, das anläuft, während niemand im Raum ist, ist ein Brandrisiko, das keine Ersparnis aufwiegt. Dasselbe gilt für jedes Gerät, dessen Bedienungsanleitung den Betrieb unter Aufsicht vorschreibt.

Thermostat und Zeitschaltuhr zusammen

Die beiden lösen verschiedene Aufgaben und ersetzen einander nicht. Das Thermostat entscheidet, ob geheizt wird: es misst die Raumtemperatur und schaltet, wenn sie unter den Sollwert fällt. Die Uhr entscheidet, wann diese Frage überhaupt gestellt wird. Erst beide zusammen ergeben eine echte Absenkung.

Praktisch heißt das: die Uhr gibt das Fenster frei, das Thermostat regelt darin. Ein Paneel an einer Uhr ohne Thermostat läuft im Fenster auf Volllast, auch wenn der Raum längst warm ist. Ein Paneel am Thermostat ohne Uhr hält die Solltemperatur auch nachts und im leeren Haus. Die Kombination kostet zehn Euro mehr als die Uhr allein und ist der einzige Aufbau, der beides kann.

Bei trägen Heizflächen kommt die Vorlaufzeit dazu. Eine Infrarotplatte braucht zwanzig bis dreißig Minuten, bis die bestrahlten Flächen warm sind, ein Ölradiator ähnlich lang. Das Einschaltfenster beginnt deshalb vor der gewünschten Zeit, nicht mit ihr — und es endet früher, weil beide nach dem Abschalten weiter abgeben.

Was die Schaltzeiten über eine Saison ausmachen

Die Rechnung ist einfach genug, um sie im Kopf zu prüfen: Leistung mal Stunden mal Tage. Interessant ist nicht das Ergebnis, sondern wie schnell es wächst — jede eingesparte Stunde am Tag ist über eine Heizsaison ein dreistelliger Betrag, sobald die Leistung vierstellig wird.

Was die Schaltzeiten über eine Heizsaison ausmachen

Ersparnis 221 € je Saison — 630 kWh.

Ohne Zeitschaltuhr
441
1.260 kWh
Mit Zeitschaltuhr
221
630 kWh
Die Uhr selbst zieht dabei 1,51 € — ein mechanisches Werk läuft mit rund einem Watt durch, ein digitales darunter. Gegen das, was sie abschaltet, ist das ein Rundungsfehler. Der Strompreis ist eine Eingabe und keine Behauptung: tragen Sie den Wert Ihrer eigenen Abrechnung ein.

Was vor dem Kauf steht

Drei Angaben entscheiden, und keine davon ist der Preis. Die Schaltleistung steht auf dem Typenschild, meist 3.500 Watt bei 16 Ampere; sie muss über der Leistung des Geräts liegen, und bei Geräten mit Anlaufstrom mit Reserve. Die Schutzart entscheidet über den Aufstellort. Die kleinste Schaltzeit entscheidet, ob das Programm überhaupt passt: eine mechanische Scheibe kann nichts unter einer Viertelstunde.

Danach ist die Wahl zwischen mechanisch und digital eine Frage des Gebrauchs, nicht der Technik. Wer ein Fenster am Tag schaltet und es selten ändert, fährt mit der Scheibe besser: sie ist ablesbar, überlebt einen Stromausfall und hat keinen Bedienpfad, den man vergessen kann. Wer verschiedene Wochentage braucht oder minutengenau schalten will, kommt an einem Digitalwerk nicht vorbei — und sollte auf eine Pufferbatterie achten, sonst ist das Programm nach dem ersten Ausfall neu einzugeben.

Für elektrische Heizgeräte im Dauerbetrieb lohnt der Blick weiter: die Uhr senkt die Stunden, aber nicht den Preis je Kilowattstunde. Wo eine Fläche jeden Abend beheizt wird, ist die Frage nach dem Heizsystem die größere, und die Uhr bleibt das Werkzeug für die Stunden dazwischen.

Schaltleistung: was eine Zeitschaltuhr tragen darf

Auf jeder Zeitschaltuhr steht eine Belastungsangabe, meist 16 A und 3 680 Watt, und daneben oft eine zweite, kleinere Zahl. Die erste gilt für ohmsche Lasten — Heizgeräte, Glühlampen, alles, was den Strom einfach in Wärme umsetzt. Die zweite gilt für alles andere, und sie ist der Grund, warum manche Uhren nach wenigen Monaten nicht mehr abschalten.

Motoren, Transformatoren und Netzteile ziehen im Moment des Einschaltens ein Vielfaches ihres Betriebsstroms. Bei einer Pumpe ist das der Anlaufstrom, bei LED-Leuchten und ihren Vorschaltgeräten der Einschaltstrom der Kondensatoren — kurz, aber hoch. Das Relais in der Uhr schließt genau in diesem Moment, und der Lichtbogen, der dabei entsteht, arbeitet jedes Mal ein wenig an den Kontakten. Irgendwann verschweißen sie. Der Fehler sieht dann aus wie ein defektes Programm: Die Uhr läuft, die Anzeige stimmt, und das Gerät bleibt an.

Praktisch heißt das dreierlei. Bei einem Heizgerät zählt die volle Angabe; ein 2 000-Watt-Gerät an einer 3 680-Watt-Uhr ist unkritisch. Bei einer Zirkulations- oder Poolpumpe gilt die kleinere Angabe für induktive Lasten, und die liegt oft bei einem Bruchteil. Und bei einer langen Reihe LED-Leuchten entscheidet nicht die Wattzahl, sondern die Zahl der Netzteile — zehn kleine Leuchten können ein Relais stärker belasten als ein einzelner Heizlüfter.

Wo die Grenze nicht sicher eingehalten wird, gehört ein Schütz oder ein Installationsrelais dazwischen: Die Uhr schaltet dann nur noch die Spule, und der Laststrom läuft über Kontakte, die dafür gebaut sind. Das ist Arbeit für die Elektrofachkraft, aber es ist auch der Unterschied zwischen einem Bauteil, das zehn Jahre hält, und einem, das im zweiten Winter hängen bleibt.

Stromausfall, Sommerzeit und die Uhr, die falsch geht

Beide Bauarten reagieren unterschiedlich auf einen Stromausfall, und beide auf eine Weise, die man kennen sollte. Die mechanische Scheibe steht während des Ausfalls still und läuft danach weiter — sie geht anschließend genau um die Dauer des Ausfalls nach, ohne dass etwas darauf hinweist. Das Programm ist noch da, aber es liegt verschoben, und bei einem nächtlichen Ausfall von zwei Stunden fällt das erst auf, wenn abends das Licht zu spät angeht.

Das digitale Werk verliert bei fehlender Pufferbatterie nicht die Zeit, sondern oft das gesamte Programm; mit Batterie überlebt beides. Dafür bringt es ein eigenes Problem mit: die automatische Sommerzeitumstellung. Sie ist bequem, verschiebt aber jedes gespeicherte Programm zweimal im Jahr um eine Stunde gegenüber der Sonne. Bei Beleuchtung ist das gewollt, bei einer Zirkulationspumpe oder einem Frostschutz ist es eine Stunde daneben.

Wer beides umgehen will, greift zur Funk- oder WLAN-Steckdose, tauscht damit aber ein Problem gegen ein anderes ein: Die Zeit kommt aus dem Netz und stimmt immer, dafür hängt das Schalten an einer Verbindung und an einem Dienst, den jemand betreiben muss. Für eine Zirkulationspumpe oder einen Frostschutz ist die mechanische Scheibe die robustere Wahl — sie kennt keinen Ausfall, den ein Neustart des Routers auslöst.

Häufige Fragen

Wie stelle ich eine mechanische Zeitschaltuhr ein?

In drei Handgriffen. Erstens die Ist-Zeit: den Drehring so weit drehen, bis die aktuelle Uhrzeit auf der Pfeilmarkierung steht — immer im Uhrzeigersinn, nie zurück. Zweitens die Segmente: jedes Plättchen steht für 15 Minuten; alle Segmente des gewünschten Zeitraums nach außen oder innen drücken, je nach Bauart. Drittens den Wahlschalter auf das Uhrensymbol stellen, nicht auf Dauer-Ein.

Was bedeuten die drei Stellungen am Schalter?

Ein durchgestrichener Kreis oder 0 heißt dauerhaft aus, das Uhrensymbol übergibt an die Segmente, und I oder ein voller Kreis heißt dauerhaft ein und überbrückt das Programm. Wenn eine Uhr scheinbar nicht schaltet, steht dieser Schalter fast immer auf Dauer-Ein.

Wie viel Strom verbraucht eine Zeitschaltuhr selbst?

Ein mechanisches Werk zieht rund ein Watt durch, ein digitales deutlich weniger. Über eine Heizsaison von 180 Tagen sind das etwa 4 Kilowattstunden, also gut anderthalb Euro. Gegen ein Heizgerät, das sie täglich fünf Stunden früher abschaltet, ist das ein Rundungsfehler.

Darf eine Zeitschaltuhr im Freien hängen?

Nur eine mit der passenden Schutzart. Für den geschützten Außenbereich gilt IP44 als Untergrenze, für Stellen mit Spritzwasser oder Strahlwasser IP54 oder IP65. Dazu kommt der zulässige Temperaturbereich: viele Innenuhren geben unter null Grad auf, und ein Digitalwerk verliert dabei sein Programm.

Kann ich einen Kühlschrank über eine Zeitschaltuhr abschalten?

Nein. Der Verdichter braucht seine eigene Taktung; eine erzwungene Pause lässt die Temperatur steigen und der anschließende Anlauf kostet mehr, als die Pause gespart hat. Dasselbe gilt für Wärmepumpen, Kühltruhen und alles andere mit einem Kältekreis.

Ersetzt eine Zeitschaltuhr das Thermostat?

Nein, sie ergänzt es. Das Thermostat entscheidet, ob geheizt wird, die Uhr entscheidet, wann überhaupt jemand fragt. Beide zusammen ergeben eine Absenkung; die Uhr allein heizt einen kalten Raum auf Volllast, und das Thermostat allein hält auch nachts die Solltemperatur.