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Colexon
Messposition 04 — Heizflächen

Heizkörper flach: Typ 22, klein fürs Bad und elektrisch betrieben

Ein Heizkörper wird nach Bautyp, Bautiefe und Vorlauftemperatur ausgewählt — nicht nach Länge. Die Typenbezeichnung sagt mehr über die Leistung als jedes Maßband.

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  1. Frontplatte
  2. Konvektionsbleche
  3. Thermostatventil
  4. Rücklaufverschraubung
Flachheizkörper unter einem Fenster in einem leeren Raum, mit Thermostatventil und Rohranschlüssen an der unteren rechten Seite
Ein Flachheizkörper unter dem Fenster. Bauhöhe, Bautiefe und die Lage der Anschlüsse bestimmen, ob ein Austausch eine Stunde oder einen Tag dauert.

Die Typenbezeichnung lesen

Wer einen Heizkörper flach im Datenblatt sucht, stößt zuerst auf zwei Ziffern. Sie sind keine Modellnummer, sondern eine Bauartbeschreibung: Die erste Ziffer nennt die Anzahl der wasserführenden Platten, die zweite die Anzahl der Konvektionsblechlagen dazwischen.

Bautypen, Bautiefe und Leistung bei gleicher Fläche
TypPlattenKonvektionsblecheBautiefeLeistung, relativ
Typ 101045–55 mm55 %
Typ 111160–70 mm70 %
Typ 212175–85 mm90 %
Typ 2222100–110 mm100 %
Typ 3333155–165 mm140 %

Leistung nach Bautyp bei gleicher Fläche, Typ 22 als Bezugswert

Typ 10
55 %
Typ 11
70 %
Typ 21
90 %
Typ 22
100 %
Typ 33
140 %
Zwischen Typ 10 und Typ 33 liegt der Faktor zweieinhalb — bei identischer Front. Wer flach bauen muss, kauft diese Differenz mit Länge zurück, nicht mit einem anderen Gerät.

Ein Heizkörper Typ 22 ist damit der übliche Mittelweg: rund zehn Zentimeter tief und leistungsfähig genug für einen normalen Wohnraum. Er ist der am häufigsten verbaute Typ im deutschen Bestand, und genau deshalb ist er auch der häufigste Ausgangspunkt, wenn eine Anlage auf niedrigere Vorlauftemperaturen umgestellt werden soll.

Die Leistungsangabe in Watt gilt immer für eine genannte Temperaturkombination. Der frühere Standard lautete 75/65/20, der heutige 55/45/20 — Vorlauf, Rücklauf, Raumtemperatur. Derselbe Heizkörper Typ 22 liefert bei 55/45/20 nur etwa die Hälfte der Leistung, die im alten Datenblatt stand. Wer diese Umrechnung überspringt, wählt zu klein.

Leistung desselben Heizkörpers bei sinkender Vorlauftemperatur

75/65/20
100 %
65/55/20
72 %
55/45/20
50 %
45/35/20
29 %
Derselbe Heizkörper, dieselbe Fläche — nur die Temperaturkombination ändert sich. Bezugswert ist die Katalogangabe bei 75/65/20. Wer die Anlage auf 55/45 absenkt, hat noch rund die Hälfte der Leistung zur Verfügung; das ist der Grund, warum bei der Umstellung einzelne Räume zu klein werden.

Heizkörper flach bauen: wann es geht, wann nicht

Ein flacher Heizkörper ist dabei kein eigener Bautyp, sondern eine Bautiefe — dieselbe Typenlogik, nur schmaler gebaut. Der Wunsch nach einem flachen Heizkörper hat fast immer denselben Grund: eine Nische, eine Türzarge, eine bodentiefe Verglasung oder ein Möbelstück. Der Preis dafür ist Leistung je Meter Wandlänge — ein Heizkörper flach gebaut gibt bei gleicher Länge weniger ab als ein tiefer.

Es gibt zwei Wege, den Verlust auszugleichen. Der erste ist die Länge: Ein Typ 11 mit 1,80 Metern leistet so viel wie ein Typ 22 mit 1,20 Metern. Wer die Fläche nicht vergrößern kann, kann sie besser durchströmen lassen — was ein Ventilator unter dem Heizkörper dabei leistet und was er kostet, steht in einem eigenen Beitrag. Der zweite ist die Bauhöhe — ein 900 Millimeter hoher Heizkörper flach bringt bei gleicher Länge deutlich mehr als ein 600er.

Planheizkörper mit glatter Front sind eine dritte Variante, aber keine leistungsgleiche: Die glatte Platte gibt weniger Wärme ab als eine profilierte, weil ihr die Oberfläche fehlt. Zehn bis fünfzehn Prozent Abschlag sind einzuplanen; das Datenblatt nennt den genauen Wert.

Heizkörper Bad flach: kleine Modelle und Handtuchwärmer

Im Bad gelten andere Randbedingungen. Die Raumsolltemperatur liegt bei 24 Grad statt 20, die Aufheizzeit soll kurz sein, und die Wandfläche ist meist knapp. Ein Heizkörper Bad flach ist deshalb in der Regel schmal und hoch statt breit und niedrig.

  • Röhrenradiator als Handtuchwärmer: die verbreitete Bauform. Leistung je Meter Bauhöhe deutlich geringer als bei einem Plattenheizkörper — für ein kleines Bad ausreichend, für ein großes oft nicht.
  • Kleiner Plattenheizkörper mit 300 bis 400 Millimetern Bauhöhe: passt unter ein Fenster oder hinter die Tür, liefert aber bei niedriger Vorlauftemperatur wenig. Ein Heizkörper klein ausgelegt ist der häufigste Grund für ein Bad, das nie richtig warm wird.
  • Kombination aus Handtuchwärmer und Zusatzheizstab: deckt die Übergangszeit ab, in der die Heizung schon aus ist, das Handtuch aber trocknen soll.

Heizkörper wird nur oben warm: die Ursachen der Reihe nach

Die Beobachtung ist eindeutig genug, um daraus eine Diagnose zu machen — vorausgesetzt, man unterscheidet sie von ihrem Gegenteil.

Temperaturbild und wahrscheinliche Ursache
BeobachtungWahrscheinliche UrsacheVorgehen
Oben warm, unten kaltzu geringer Durchfluss; Ventil öffnet nicht ausreichendThermostatkopf abnehmen, Ventilstift auf Gängigkeit prüfen
Unten warm, oben kaltLuft im oberen Bereichentlüften, danach Anlagendruck kontrollieren
Ganz kalt, Ventil offenVentilstift festsitzend oder Kreis abgesperrtStift lösen, Rücklaufverschraubung prüfen
Warm, aber Raum bleibt kühlzu klein ausgelegt oder Vorlauftemperatur zu niedrigLeistung bei realer Temperaturkombination nachrechnen
Gluckern beim AufheizenLuft im Kreis, häufig nach Nachspeisungalle Heizkörper entlüften, oben beginnend

Bleibt ein Heizkörper wird nur oben warm auch nach dem Entlüften bestehen, liegt es fast immer am fehlenden hydraulischen Abgleich. Ohne ihn nimmt der Heizkörper, der der Pumpe am nächsten liegt, den größten Teil des Volumenstroms, und die entfernten Kreise bekommen zu wenig. Der Abgleich ist keine Kosmetik: Er ist die Maßnahme mit dem besten Verhältnis von Aufwand zu Wirkung im gesamten Heizsystem.

Heizkörper aufhängen: Maße, Abstände, Befestigung

Beim Heizkörper aufhängen entscheiden drei Abstände über Leistung und Sauberkeit der Montage.

  • Zum Boden: 100 bis 120 Millimeter. Weniger behindert die Luft, die von unten nachströmt, und erschwert das Reinigen.
  • Zur Fensterbank oder Nische oben: mindestens 100 Millimeter, damit die warme Luft frei abziehen kann.
  • Zur Wand hinten: 30 bis 50 Millimeter. Eine Reflexionsfolie auf der Außenwand dahinter reduziert den Wärmeverlust nach außen messbar.

Die Konsolen tragen ein wassergefülltes Gerät mit 25 bis 60 Kilogramm. In Massivwänden reichen die beiliegenden Halter; in Ständerwänden gehört die Befestigung in den Ständer oder auf eine durchgehende Traverse. Beim Anschluss ist auf die Anschlussart zu achten: Ventilheizkörper mit Mittelanschluss lassen sich seitenverkehrt anschließen, Kompaktheizkörper mit seitlichem Anschluss nicht.

Elektrische Heizkörper

Elektrische Heizkörper gibt es in zwei Bauformen, die im Betrieb wenig gemeinsam haben. Der vollelektrische Radiator ist mit einem Wärmeträgeröl oder einem Feststoffkern gefüllt und hat einen eigenen Regler. Der Heizstab dagegen wird in einen vorhandenen wassergeführten Heizkörper eingesetzt und beheizt ihn außerhalb der Heizperiode — der klassische Fall im Bad.

Für beide gilt dieselbe Rechnung wie für jede Direktheizung: Eine Kilowattstunde Strom ergibt eine Kilowattstunde Wärme. Damit sind elektrische Heizkörper dort sinnvoll, wo wenig und selten geheizt wird — Gästezimmer, Werkstatt, Übergangszeit im Bad — und dort unwirtschaftlich, wo täglich über Stunden Wärme gebraucht wird.

Austausch: wann er sich lohnt

  • Bei Umstellung auf eine Wärmepumpe. Dann sind nicht alle Heizkörper zu tauschen, sondern nur die zwei oder drei Räume, die den hohen Vorlauf erzwingen — die Alternative ist eine Flächenheizung, die aber deutlich mehr Eingriff bedeutet.
  • Bei sichtbarer Korrosion am Anschluss. Ein durchgerosteter Heizkörper kündigt sich selten an.
  • Nicht allein wegen des Alters. Ein Plattenheizkörper hat keine Verschleißteile; alt heißt hier nicht ineffizient. Was altert, sind Ventile und Thermostatköpfe — und die lassen sich einzeln tauschen.
  • Bei einem Gliederheizkörper aus Guss. Er speichert viel Wärme und reagiert entsprechend träge auf die Regelung. In einem Raum mit wechselnder Nutzung ist das ein echter Nachteil; in einem durchgehend beheizten Altbauzimmer dagegen kaum spürbar, und der Austausch lohnt dort selten.
  • Bei einer Renovierung ohnehin. Wandanschlüsse, Malerarbeiten und Bodenbelag sprechen dafür, den Tausch in dieselbe Baustelle zu legen statt später einzeln — die Montagekosten fallen dann nur einmal an.

Die Leistung nachrechnen, bevor bestellt wird

Der Schritt, der am häufigsten übersprungen wird, kostet zehn Minuten. Jede Leistungsangabe im Katalog gilt für eine bestimmte Temperaturkombination, und die im Haus vorhandene ist fast nie dieselbe.

  1. Heizlast des Raums bestimmen. Im Bestand genügt für eine Überschlagsrechnung der bisherige Heizkörper: Steht er auf Stufe 3 und der Raum wird warm, war seine Leistung ausreichend.
  2. Reale Vorlauftemperatur ablesen. An einem kalten Tag am Kesselthermostat oder an der Regelung. Dieser Wert ist die Auslegungsgrundlage, nicht der Auslegungswert von 1985.
  3. Umrechnungsfaktor anwenden. Von 75/65/20 auf 55/45/20 halbiert sich die Leistung ungefähr; von 75/65/20 auf 45/35/20 bleibt etwa ein Drittel.
  4. Bautyp und Länge daraus wählen. Erst jetzt steht fest, ob ein Typ 11 reicht oder ein Typ 22 nötig ist — und ob die verfügbare Wandlänge überhaupt genügt.

Wer diese Reihenfolge einhält, vermeidet den typischen Fehler bei der Umstellung auf niedrige Vorlauftemperaturen: Ein Heizkörper Typ 22, der bei 70 Grad Vorlauf ausreichte, ist bei 45 Grad Vorlauf schlicht zu klein — und zwar in jedem Raum gleichzeitig.

Thermostatventil und hydraulischer Abgleich

Zwei Bauteile bestimmen, ob die berechnete Leistung im Raum ankommt. Das Thermostatventil regelt die Raumtemperatur, die Rücklaufverschraubung begrenzt den Volumenstrom.

Ein Thermostatkopf hat kein Gedächtnis und keine Uhr: Er öffnet, bis der eingestellte Wert erreicht ist, und schließt dann. Die Zahlen auf dem Kopf sind keine Gradzahlen, sondern Stufen — Stufe 3 entspricht ungefähr 20 Grad, jede Stufe rund vier Grad. Der Kopf höher zu drehen macht den Raum nicht schneller warm, sondern nur wärmer, als beabsichtigt war.

Der hydraulische Abgleich stellt an jeder Rücklaufverschraubung den Volumenstrom ein, den der jeweilige Heizkörper braucht. Ohne ihn versorgt die Pumpe die nahen Kreise im Überfluss und die fernen zu knapp — das ist die Ursache hinter den meisten Fällen, in denen ein Heizkörper wird nur oben warm bleibt, obwohl entlüftet wurde. Der Abgleich ist zudem Voraussetzung für die meisten Förderprogramme und für den effizienten Betrieb einer Wärmepumpe.

Reihenfolge bei Beschwerden

Erst entlüften, dann den Anlagendruck prüfen, dann den Ventilstift auf Gängigkeit testen — Kopf abnehmen, Stift muss sich mit leichtem Druck bewegen lassen. Erst wenn alle drei Punkte in Ordnung sind, lohnt der Blick auf Abgleich und Auslegung. Diese Reihenfolge spart in den meisten Fällen den Handwerkertermin.

Was ein Heizkörper kostet

Preisrahmen für Gerät und Montage
PositionGrößenordnungAnmerkung
Kompaktheizkörper Typ 22, 600 × 1.000 mm90–220 €Ventilausführung etwas teurer
Planheizkörper, gleiche Maße180–400 €Aufpreis für die glatte Front
Handtuchwärmer fürs Bad80–350 €Bauhöhe bestimmt Leistung und Preis
Thermostatkopf, programmierbar20–70 €Wochenprogramm lohnt in jedem Raum
Austausch je Heizkörper150–400 €höher, wenn Anschlussmaße nicht passen
Hydraulischer Abgleich, Einfamilienhaus650–1.200 €einmalig, wirkt auf die gesamte Anlage

Der letzte Posten ist der einzige in dieser Tabelle, der die Betriebskosten dauerhaft senkt. Ein Austausch einzelner Heizkörper verbessert die Wärmeabgabe im betreffenden Raum; der Abgleich verbessert sie im ganzen Haus.

Verkleidung, Nische und Fensterbank

Ein Heizkörper gibt seine Wärme über Strahlung und über die Luft ab, die an ihm entlangstreicht. Alles, was diesen Luftweg einengt, kostet Leistung — und zwar mehr, als die verdeckte Fläche vermuten lässt.

  • Geschlossene Verkleidung: bis zu 20 Prozent Verlust. Wo sie aus optischen Gründen bleiben soll, brauchen Ober- und Unterseite großzügige Öffnungen; eine gelochte Front allein genügt nicht.
  • Zu tiefe Fensterbank: lenkt die aufsteigende Luft zurück auf den Heizkörper statt in den Raum. Ein Überstand von mehr als drei Zentimetern über die Vorderkante wirkt bereits messbar.
  • Vorhang davor: der häufigste Fall im Wohnraum. Ein bodenlanger Vorhang leitet die Wärme direkt an die kalte Scheibe. Er gehört vor oder neben den Heizkörper, nicht darüber.
  • Möbel davor: ein Sofa mit 15 Zentimetern Abstand nimmt der Strahlung den Weg in den Raum und heizt seine eigene Rückwand.
  • Nische ohne Dämmung: die Wand hinter dem Heizkörper ist häufig die dünnste Stelle der Außenwand. Eine Reflexionsfolie oder eine dünne Dämmplatte dahinter ist eine der günstigsten wirksamen Maßnahmen überhaupt.

Reinigen und was dabei auffällt

Zwischen den Konvektionsblechen eines Typ 22 sammelt sich Staub, der wie eine Dämmschicht wirkt. Eine Reinigung einmal im Jahr vor Beginn der Heizperiode genügt: Thermostatkopf schließen, Heizkörper auskühlen lassen, mit einer langen schmalen Bürste von oben nach unten durchfahren und den Staub unten aufnehmen.

Zwei Dinge fallen bei dieser Gelegenheit auf, bevor sie zum Schaden werden: feuchte Stellen oder Rostspuren an den Anschlussverschraubungen, und ein Thermostatstift, der sich nicht mehr leicht bewegen lässt. Beides lässt sich im Oktober in Ruhe beheben und im Januar nur unter Zeitdruck. Wer die Gelegenheit nutzt, notiert zugleich Bautyp, Bauhöhe und Baulänge jedes Geräts — diese drei Maße braucht man bei jedem späteren Austausch, und sie am eingebauten Heizkörper abzulesen ist deutlich einfacher als am ausgebauten.

Die Rohranbindung entscheidet über den Aufwand beim Tausch

Wie ein Heizkörper an das Netz angeschlossen ist, steht in keinem Katalog und bestimmt trotzdem den größten Teil der Kosten beim Austausch. Drei Bauarten sind verbreitet. Beim Seitenanschluss kommen Vor- und Rücklauf von der Seite oder von unten aus der Wand und werden an zwei gegenüberliegende Anschlüsse geführt — die klassische Variante im Altbau. Beim Mittelanschluss laufen beide Leitungen als schmales Paar von unten in die Mitte des Körpers, meist mit 50 Millimetern Abstand; das ist der Standard in Neubauten und bei jüngeren Sanierungen.

Der Unterschied wird beim Tausch zur Kostenfrage. Zwei Körper mit derselben Bauart und denselben Anschlussmaßen lassen sich in einer knappen Stunde gegeneinander wechseln, ohne dass ein Rohr angefasst wird. Ein Wechsel zwischen den Bauarten heißt dagegen, dass die Leitungen verlegt oder mit Anschlussgarnituren umgeführt werden — also Wand auf, oder ein sichtbares Bauteil unter dem Körper. Vor jeder Bestellung gehören deshalb drei Maße auf einen Zettel: Bauhöhe, Baulänge und der Abstand der Anschlüsse zueinander.

Häufige Fragen

Was bedeutet Typ 22 bei einem Heizkörper?

Die erste Ziffer nennt die Zahl der wasserführenden Platten, die zweite die Zahl der Konvektionsbleche dazwischen. Typ 22 hat also zwei Platten und zwei Blechlagen. Typ 11 hat eine Platte und eine Lage, Typ 33 drei und drei. Mit der Bauart steigen Leistung und Bautiefe.

Warum wird ein Heizkörper nur oben warm?

Dann steht unten Wasser, das nicht zirkuliert — meist wegen Luft im System, eines defekten Thermostatventils oder eines fehlenden hydraulischen Abgleichs. Umgekehrt gilt: Ist der Heizkörper unten warm und oben kalt, sitzt Luft im oberen Bereich und Entlüften hilft.

Wie tief darf ein flacher Heizkörper sein?

Flachheizkörper vom Typ 10 oder 11 bauen 45 bis 70 Millimeter tief, Typ 22 rund 100 Millimeter, Typ 33 etwa 155 Millimeter. Planheizkörper mit glatter Front liegen bei vergleichbarer Bautiefe etwa 10 bis 15 Prozent unter der Leistung eines profilierten Modells.

Was tragen die Wandbefestigungen?

Ein wassergefüllter Heizkörper mittlerer Größe wiegt 25 bis 60 Kilogramm. In Massivwänden genügen die mitgelieferten Konsolen mit passenden Dübeln; in Gipskarton- oder Ständerwänden sind Befestigungen im Ständer oder eine durchgehende Traverse erforderlich.

Sind elektrische Heizkörper eine Alternative?

Als Zuheizung in selten genutzten Räumen und dort, wo keine Leitung liegt, ja. Als Ersatz für einen Wasserkreis selten: Jede Kilowattstunde Strom ergibt genau eine Kilowattstunde Wärme, während eine Wärmepumpe daraus das Drei- bis Vierfache macht.